Unser Blog

Willkommen auf unserem Blog. Hier behandeln wir Themen rund um den Wahlkampf und Politik. Wir geben Ein- und Ausblicke und halten Sie über Trends und Entwicklungen auf dem Laufenden. Reden Sie mit. Wir freuen uns auf einen spannenden Austausch mit Ihnen! 



Rückblick auf die Aargauer Grossratswahlen

Die detaillierten Ergebnisse der Aargauer Grossratswahlen vom 23. Oktober sind online und werden in den Medien aufgenommen.

Adrian Kohler

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Gewählt - nicht gewählt - und jetzt? Claudia Rohrer und Angelo Gallina blicken zurück und in die Zukunft.

Adrian Kohler / Anna Tina Heuss

Die Parlamentswahlen im Kanton Aargau und in Basel sind gelaufen. Freude bei den einen, Enttäuschung bei anderen. Und so oder so: ein paar Fragezeichen. Neugewählte und Nichtgewählte geben Auskunft.  

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Ein Prost, bzw. Post aufs Panaschieren!

Worauf sollten sich Kandidierende in Basel und im Aargau jetzt - fünf Tage vor dem Wahlfinish am meisten freuen - abgesehen vom guten Glas nach geschlagenem Wahlkampf? Wir meinen: auf die Panaschierstatistik.

 

Adrian Kohler

In beiden Kantonen liegt die Panaschierstatistik unmittelbar nach den Wahlen, ja noch am Wahlabend vor. Partei- und Wahlleitungen interessieren sich spätestens am nächsten Montag dafür, weil sie zeigt, wie diszipliniert ihre Wählerinnen und Wähler eingelegt haben, an welche Parteien sie Stimmen verloren und von welchen sie gewonnen haben. Für die Kandidierenden ist die Panaschierstatistik eine wichtige, wenn nicht die wichtigste Quelle für Informationen über die Wirkung ihres Wahlkampfs - verlässlicher jedenfalls als das Schulterklopfen der Parteikolleginnen und-kollegen oder des Freundeskreises. Oder könnte es sein (dazu mehr im letzten Abschnitt).

 

Viele Kandidierende bewegen sich beim Thema Panaschiert-Werden in einem Spannungsfeld zwischen ihrem Eigeninteresse ("möglichst viele Stimmen holen") und den Interessen ihrer Parteien, die - im Wahlsystem des "doppelten Pukelsheim" - lieber Wählende haben, die nicht panaschieren, weil ihnen dadurch Listenstimmen verloren gehen.  Tatsache ist: die Wählerinnen und Wähler machen gerne von ihrem Recht auf das Panaschieren Gebrauch: Anteile von 50% und mehr an veränderten Listen sind heute die Regel.

 

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Ganz am Schluss kommt das Dankeschön. Wie Sie Ihre Kampagne professionell zu Ende denken.

"Dank ist die wohlwollende Erwiderung empfangener Hilfe, auch selbstverständlicher Leistungen; sie gilt als eine allgemeine ethische Forderung an den Menschen.

 

Dankbarkeit ist ein Gefühl oder eine Haltung in Anerkennung einer materiellen oder immateriellen Zuwendung, die man erhalten hat oder erhalten wird. Etymologisch kommt Dank von Denken, also ist Dank „das in denkender Gesinnung sich äußernde Gefühl“."

 

Quelle: Wikipedia.


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Schlussspurt im Wahlkampf: Wie gehts eigentlich Ihrem Facebook-Account?

Anna Tina Heuss

3 Wochen sind wenig, 3 Wochen sind viel. 5 Tipps, die Ihren Facebook-Auftritt attraktiver machen

 

Die Wahlcouverts liegen im Briefkasten, die Zeit des aktiven Wahlkampfs ist in den letzten Zügen, noch drei Wochen und die Würfel sind gefallen. Auch wenn, oder gerade weil die Zeit knapp ist: Nehmen Sie sich einen Moment und checken Sie Ihren Facebook-Auftritt. Mit diesen fünf Tipps sind Sie auf der Zielgeraden auch online up-to-date:

 

Sie wollen Ihre Facebook-Seite zum Fliegen bringen?
Sie wollen Ihre Facebook-Seite zum Fliegen bringen?
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Es ist nie zu spät - nutzen Sie "Factchecking", um sich im Wahlkampf-Endspurt zu positionieren

Factchecking - Faktencheck - wird in der politischen Auseinandersetzung immer wichtiger, nicht nur im amerikanischen Wahlkampf. Wie Sie dieses Instrument einsetzen können, um einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen, zeigt ein Beispiel aus Basel.

Adrian Kohler

Der Fall Sutter vs. Barell hat in den letzten drei Wochen in der Region ein wahrnehmbares Medienecho ausgelöst und die politische Öffentlichkeit beschäftigt. Losgetreten hat ihn der sozialdemokratische Grossrats-Kandidat Kaspar Sutter mit einem Blogbeitrag am 4. September, in dem er Behauptungen des Basler Gewerbedirektors Gabriel Barell im Regionaljournal von SRF kommentierte, ja regelrecht demontierte. Insbesondere die Äusserung, dass neue Arbeitsplätze in Basel in den letzten Jahren vor allem im Life Science-Bereich entstanden seien, aber auch weitere Aussagen Barells zur finanziellen Situation des Kantons, kommentierte Sutter scharf und präsentierte Zahlen, die seine (gegenteilige Ansicht) stützten (was unter anderem eine Replik des Gewerbeverbands provozierte - damit war die Debatte lanciert)

 

Der Fall zeigt exemplarisch, wie man als Kandidat oder Kandidatin  mit einer Aktion wenige Wochen vor den Wahlen einen bleibenden Eindruck hinterlässt. Das sind die wesentlichen  Erfolgsfaktoren:

 

1. Kümmern Sie sich um die Aussagen der politischen Gegner!

 

Eine Selbstverständlichkeit? Von wegen. Ein Grossteil der Meinungsäusserungen (ob in Leserbriefen, im Netz oder auf Podien) in den laufenden Wahlkämpfen sind selbstbezogen: im Zentrum steht mehrheitlich die Herleitung, Darlegung und Erklärung der eigenen Position.  Über die Gründe dafür kann man nur rätseln ("Bisshemmung?). Tatsache ist aber: "Factchecking" - die Überprüfung von Aussagen anhand "empirischer" Belege (z.B. Zahlen) wird bei Medien und in der politischen Öffentlichkeit in den letzten Jahren immer beliebter. Politische Akteure sollten dieses Instrument nutzen, gerade auch darum, um sich von der sogenannten Post-truth-Politik abzugrenzen. Das setzt voraus, dass Sie der "anderen Seite" zuerst zuhören.

 

2. Konzentrieren Sie sich beim Zuhören/Lesen auf Behauptungen und Aussagen, die in Ihrem Kompetenzfeld liegen

 

Im Fall Sutter vs. Barell geht es um Wirtschafts- und Finanzpolitik - das ist Sutters Spezialgebiet; er ist zur Zeit (noch) Generalsekretär im Finanzdepartement. Mit anderen Worten: da kann ihm auch der politische Gegner die Kompetenz nicht absprechen. Aber wichtig: operieren Sie wie Sutter mit allgemein zugänglichen Zahlen - Insiderwissen zu verbreiten, kommt nicht gut an und kann Ihnen schaden.

 

3. Versuchen Sie, die heissen Eisen anzufassen!

 

Wirkung erzielt Faktencheck, wenn es dabei um Themen geht, die viele beschäftigen: Steuergerechtigkeit, Ausländeranteil, Bildung etc.. Bleiben Sie möglichst bei kantonalen Themen oder schaffen Sie einen klaren kantonalen Bezug!

 

4. Beschränken Sie sich auf wenige, ja: möglichst einen Punkt!

 

In dieser Hinsicht ist Kandidat Sutter kein Paradebeispiel. In seinem Blog zerpflückt er gleich drei seiner Meinung nach falsche Aussagen des Gewerbedirektors. Das birgt die Gefahr, dass sich die Replik und die losgetretetene Debatte auf die schwächsten Glieder des Faktenchecks konzentriert und damit vom "Problem" ablenken kann. Oder dass durch eine Überfülle von Zahlen und weiterer Themen, die eher technisch sind (Selbstfinanzierungsgrad des Staates) der eigentliche Angriffspunkt untergeht (im Fall Sutter vs. Barell ist es Sutter aber gelungen, die Kompetenz seines Gegenübers in seinen Kernanliegen - Arbeitsplätze! Wirtschaftlicher Fortschritt! - in Frage zu stellen.

 

5. Lancieren Sie Ihren Faktencheck schnell und bleiben Sie dran!

 

Tag 1 (Dauer: 1 Stunde)

Sie haben die Wahlunterlagen der anderen Parteien, vor allem Ihrer Hauptkonkurrenten im Wahlkreis, gescannt und sich eine Behauptung herausgegriffen, von der Sie überzeugt sind, dass Sie sie mit Belegen widerlegen können oder mindestens so argumentieren, dass diese Zahlen in einem anderen Licht erscheinen. Sie recherchieren nun im Internet, welche Zahlen dazu existieren (ggf. kontaktieren Sie vorher den Experten/die Expertin Ihrer Partei in diesem Bereich oder jemanden, den Sie sonst kennen).

 

Tag 2 (Dauer: 1 Stunde)

Sie schreiben einen kurzen Text als Grundlage für einen Leserbrief, das noch anstehende Podium oder einen Blogbeitrag (max. 1/2 A4-Seite). Sie posten den Beitrag auf Ihrer Website und in den sozialen Medien. 

 

Tag 3ff.:

Sie wiederholen Ihren Faktencheck bei weiteren Gelegenheiten (Podium, Leserbrief, Kontakt mit Medien etc.) oder Sie lassen ihn in Meinungsäusserungen von Unterstützerinnen und Unterstützern wiederholen ("...weist darauf hin, dass...", "...zeigt ganz deutlich, dass...").

 

6. Starten Sie jetzt, aber haben Sie Geduld!

 

Ein gut gemachter Faktencheck (siehe Beispiel) kann auch noch kurz vor den Wahlen Echo bringen und Ihnen helfen, einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen. Detailliert herbeiplanen können Sie das nicht. Aber wer es gar nicht erst versucht...

 

 

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Stolz und Vorurteil - Gedanken zu den laufenden Wahlkämpfen

In sieben Wochen wird im Aargau und in Basel gewählt. Die Auswahl ist wiederum gross, das Angebot unscheinbar und unübersichtlich. Warum und wie man das verändern sollte.

Adrian Kohler

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Wahlkalender 2016-2021

Die anstehenden Wahlen in die Kantonsparlamente der Schweiz im Überblick.

 

In der Deutschschweiz sind 2018 und 2019 die nächsten Super-Wahljahre. 2018 wählen Bern, Glarus, Graubünden, Nid- und Obwalden sowie Solothurn ihre kantonalen Legislativen. 2019 wird in Appenzell (AR und AI), Baselland, Luzern und Zürich wieder gewählt, im selben Jahr wie die eidgenössischen Wahlen in National- und Ständerat.

Kanton Letzte Wahl Nächste Wahl
Aargau  2012 23.10.2016
Appenzell Ausserrhoden  2015 2019
Appenzell Innerrhoden  2015 2019
Basel-Land  2015 2019
Basel-Stadt 2012 23.10.2016 
Bern  2014 2018
Fribourg 2016 2020
Genève 2013 2017
Glarus 2014 2018
Graubünden 2014 2018
Jura 2015 2019
Luzern  2015 2019
Neuchâtel  2014 2018
Nidwalden 2014 2018
Obwalden 2018  2018
Schaffhausen 2016 2020
Schwyz  2016 2020
Solothurn 2013 2017
St. Gallen 2016 2020
Ticino 2015 2019
Thurgau 2016 2020
Uri 2016 2020
Vaud 2016 2020
Wallis 2013 12.03.2017
Zürich 2015 2019
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